feiernde Karate-Kids

Da die Gebrüder Faseltov aus Hamburg und München angereist sind, nahm man den seltenen und hohen Besuch zum Anlass, sich mal wieder auf dem Boot zu treffen. Zwei weitere Karatekas sowie S. et moi waren mit von der Partie.

Gemäß „smash mouth“ und ihrem Titel „All Star“ nahmen S. und ich uns den Ratschlag „you never shine if you don’t glow“ zu Herzen und glühten mit Razz bei mir vor.
Da ich den Schuppen (kann man ein auf dem Wasser schwimmendes Boot so nennen?) im Grunde nicht mag (zu viele „Zecken“ und Schüler) und es nicht einsehe, einen überteuerten Eintrittspreis zu zahlen, gingen wir noch vor halb 11 an Bord. Alles andere wäre verschwendetes Geld gewesen- ich investiere lieber in Alkohol, da krieg ich mehr Prozente….
Es herrschte gähnende Leere, sodass wir noch einen Grund mehr hatten, gleich an die Bar zu gehen um auf den Schrecken einen Touchdown zu vernichten. Von Feierstimmung konnte zu diesem Zeitpunkt keine Rede sein… aber dann trudelte der Rest der Karate-Crew ein (selbstverständlich auch schon ein bisschen angeheitert) und nachdem wir uns lustige Schwänke aus dem Training, von Lehrgängen usw. erzählt hatten, machten wir die Tanzfläche unsicher. Ja- unsicher trifft es. Die Musik war zum Tanzen und Mitsingen mehr als geeignet, dementsprechend gingen wir kollektiv ab…. dirrrty! Die zweite Runde Tochdown haben wir leider ein paar Minuten nach der Happy Hour bestellt…. sehr ärgerlich… und durch meinen wilden Tanzstil habe ich auch ein geschätztes Drittel des Inhalts verschüttet 🙁
But the Party must go on… das tat sie auch. Als S. auf Wasser umstieg, holte ich mir einen Vodka Bull (das war wohl auch der Grund, warum ich nicht müde war/wurde!?). Ich war noch lange nicht so betrunken wie am Vorabend, was daher kommen könnte, dass ich eine sehr gute Grundlage hatte (u.a. Pizza zum Frühstück…). Der Rest bekam Hunger, sodass wir die Kombüse aufsuchten… zwei Leute bestellten Pommes- fünf Leute aßen diese (auch ich war einer der Schmarotzer o_0). Unser Fahrer (ich wusste gar nicht, dass er auch kommt- ich wusste nur, dass ich (wie immer) jemanden treffen würde, der nach Veits fährt) hatte am wenigsten Spaß von allen (sehr verständlich- wie auch, ohne Alkohol?) und drängte zum Aufbruch. S. war das wohl sehr recht- mir taten die Füße vom vielen Tanzen ein bisschen weh, sodass ich auch einwilligte- die Alternativen waren sowieso spärlich.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend- viel besser, als ich erwartet hatte! Damit hat es sich wieder einmal bestätigt- mit den richtigen Leuten kann man überall Spaß haben!

2 Reaktionen zu “feiernde Karate-Kids”

  1. Sonnenkat

    „Ich investiere lieber in Alkohol – da bekomm ich mehr Prozente“ uiuiui muss ich mir so langsam Sorgen machen, dass du doch noch ein Vollblut-BLWer wirst?? 😉
    So gefällt mir das, immer schön weiter feiern!

  2. Tankys Blog » Blog Archiv » was für eine Nacht

    […] man denkt. Wobei- eigentlich hätte ich wissen müssen, wie der Abend endet, denn mit den Gebrüdern Faseltov ist es immer enorm lustig… Ob ich mit ins Kino gehe und anschließend aufs Boot […]

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