Liverpool

Am Freitag ging es nach der Vorlesung los in Richtung Norden. Leider musste ich Bummelbahn fahren, sodass ich erst am frühen Abend in Liverpool/ Lime Station ankam.

Mit meinem Lonely Planet in der Hand zog ich durch die vereisten Straßen und kam nach einem kleinen Umweg an meinem Hostel an. In meinem achter- Zimmer war nur eine Japanerin, Kanae, und in der Küche stieß ich auf Mark, einen Bielefelder Geographiestudenten im Urlaubssemester.
Ich gönnte mir einen kostenlosen Toast mit Orangenmarmelade (nicht gut!) und danach ging ich mit ihm in den Cavern Club, der nachgebaute Club, in dem die Beatles früher gespielt haben. Die Live-Band machte ordentlich Stimmung… ein sehr gelungener Abend.

Am nächsten Morgen frühstückte ich mit Kanae und Mark und anschließend zogen wir gemeinsam los. Von der Central Station aus ging es nach Crosby Bay um die Statuen im Wasser anzusehen. Sie waren kleiner als erwartet und standen am Strand- einerseits ein wenig Enttäuschung darüber, andererseits auch die Gelegenheit, wieder ein paar Fotos zu schießen.

Im Anschluss ging es ins World Museum. Höhepunkt war hier ganz klar das Planetarium. Nur schade, dass ich mir ein Kurzzeitgedächtnis antrainiert habe (Berufskrankheit) und deswegen nichts über irgendwelche gelernte Sternenkonstellationen wiedergeben kann 🙁
Mark kränkelte und ging zurück ins Hostel (er wollte abends fit sein) und Kanae und ich stärkten uns mit einem Sub des Tages bevor es zum Hafen ging. Sie ging ins Maritime Museum und ich schaute ich mir die Albert Docks an.

Am Hafen gab es auch sonst noch viel zu entdecken, u.a. das „Port of Liverpool Building“, das „Cunnard Building“ und das „Royal Liver Building“.

(von rechts nach links)

Auf dem Heimweg kaufte ich mir noch Frischkäse und Schinken (wenn die Übernachtung schon 24 € kostet, muss ich wenigstens für 4 € Toast essen und Tee trinken!) und sättigte mich damit im Hostel (sogut das mit Toast eben geht).
Danach ging es- wie sollte es auch anders sein, wieder ins Cavern Quater. Die Band an diesem Abend hat uns nicht so bekannte Lieder gespielt und das Publikum war ein wenig älter, aber es war trotzdem gut.
Am Sonntag nahmen wir die Fähre und ließen uns im Hafen herum kutschieren. Der Blick auf die Skyline war wirklich sehenswert. Nach einer vergeblichen Suche nach schönen Beatles- Postkarten machten wir einen Abstecher über Chinatown (flopp!), die Liverpool Cathedral und die Metropolitan Cathedral (Paddy’s Wigwam).
Der Zug, mit dem ich eigentlich heimfahren wollte, wurde gestrichen, sodass ich wieder ein wenig durch die Weltgeschichte gurken durfte und erst zu fortgeschrittener Stunde zurück auf dem Campus war.
Fazit: eine schöne, sehenswerte Stadt mit attraktivem Nachtleben. Das Wochenende war wirklich geil- es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nur weiter zu empfehlen!

Eine Reaktion zu “Liverpool”

  1. Ralf

    Ich hoffe, du hast im Cavern Club in meinem Namen einen Kranz hinterlegt … die waren ja mein Jahrgang … 😉

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