Wiedersehen nach einer geschätzten Ewigkeit

Gestern früh bekam ich eine Kurzmitteilung. Als ich mein Handy aufklappte und den Empfänger sah, freute ich mich einerseits, war andererseits jedoch verwundert. Mein treuer Banknachbar aus der Kollegstufe (er hat mich und meine postpubertären Launen zwei Jahre ausgehalten, Hut ab! *chapeau*) war im Lande und schlug ein Treffen vor. Ich glaube, ich habe ihn im Sommer 2008 das letzte mal gesehen….

Da musste ich nicht lange überlegen oder nach einer Ausrede suchen. Heute Nachmittag haben wir uns am Kreisverkehr (und ja, der Busbahnhof hat zwei, wie ich jetzt weiß…) auf Tee, Salat und Bier getroffen. Äußerlich ein wenig verändert, aber noch genau so ein Riese wie damals, war es interessant zu erfahren, was meine Blume heute bewegt und wie sich sein Leben entwickelt hat. Zwar anders, als ich erwartet hatte, aber durchaus positiv und in gewissen Punkten beneidenswert.
Mir ist bewusst geworden, dass auch ich mir während der Schulzeit meine nahe Zukunft anders vorgestellt habe. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Ich habe den Nachmittag jedenfalls sehr genossen und fand ihn zu kurz. Schließlich gibt es nicht viele Menschen, mit denen man sich so gut unterhalten kann, die einen verstehen und schon länger sowie von mehreren Seiten kennen. Hoffentlich schaffen wir es in unserem straffen Terminkalender, mal wieder ein Treffen zu arrangieren. Wäre schön!

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