Urlaubsrückblick

Wieder zurück in der Heimat schulde ich dem fleißigen Leser an dieser Stelle wohl einen – um ein paar Tage verspäteten – Reiserückblick…

Das Hostel in Lissabon war (wie schon berichtet) sehr nett (wenn auch schwierig zu finden).
Am nächsten Morgen liefen (Fehler!) wir zur Autovermietung und erhielten mit großer Überraschung einen New Beetle… Da wurde uns doch glatt ein viel besseres Cabrio zur Verfügung gestellt, als wir bestellt hatten, was höchstwahrscheinlich (!) auf die Tatsache zurück zu führen ist, dass ein vertrauenserweckender Fahrer (unter 23 *pfeif*) gemeldet wurde. Durch die Stadt (Hölle! Vor allem die Kreisverkehre, aus denen man bzw. ich fast nie rausgelassen wurde) ging es dann der Küste entlang in den Norden. Die Sonne nutzten wir aus und fuhren den ganzen Tag offen herum. Traumhafte Aussicht, herrliche Landschaft und Restalkohol- was will man mehr? 😉

Abends auf der Quinta in Gradil angekommen ging es noch in ein Fischrestaurant direkt am Meer (man konnte vom Tisch aus die Brandung sehen), in welchem es (sogar) mir geschmeckt hat.
Den Freitag haben wir genutzt um uns in Ericeira am Strand ein wenig die Sonne auf die Plautze scheinen zu lassen und zur Abkühlung musste man sich nur nah genug ans Meer hinstellen 😉

Abends gab es dann eine Weinprobe mit BBQ- all u can eat and drink 😉
Samstag ging es nach dem Frühstück (natürlich mit offenem Verdeck!) nach Muge auf ein anderes Weingut (von Deutschen geführt), welches wir auf einem Strohanhänger, gezogen von einem Traktor (damit die Pferde nicht wie in den vergangenen Jahren die Mietwägen anknabbern…), besichtigten. Im Anschluss gab es, wie sollte es auch anders sein, eine.. na.. Weinprobe =)
Das Nachmittags- und Abendprogramm (BBQ am Strand mit Caipirinha) haben wir dann nicht mehr geschafft (körperlich war bei mir aufgrund meines angeschlagenen Gesundheitszustandes nichts mehr drin!).
Am Sonntag fand das „Länderspiel“ Deutschland gegen „Brasilien“ (=Portugiesen aus der Stadt) statt. Die Nr. 14 (= ich) war selbstverständlich mit von der Partie, was ein großer Fehler war, wie ich noch vor Ende der ersten Halbzeit merken musste, da die Rennerei für meinen Hals alles andere als gut war..
Nach einen langen heißen Bad und einem kurzen Nickerchen schmiss ich mich in mein Dirndl (korrigiere: das meiner Schnegge- vielen Dank fürs Leihen!) und genoss das Fest. Es gab läkka Spanferkel, Obatzten (nur leider auf Zwieback), Tinto, eine portugiesische Volkstanzgruppe, die zum Mitmachen zwang animierte und einen kleinen Jungen, der mit seinem Akkordeon für Stimmung sorgte. Ausgeklungen ist der Abend im Weinkeller mit Gesang und Pasta für die hungrigen Helfer.

Am nächsten Morgen sind wir zum Flughafen aufgebrochen, haben das Cabrio wieder abgegeben (ohne Macke trotz täglichem Restalkohol- welch Leistung!), das Gepäck eingecheckt und auf dem Rasen vor dem Flughafen noch ein wenig gedöst. Da es unterwegs einen medizinischen Notfall gab mussten wir in Lyon zwischenlanden uns hatten daher zwei Stunden Verspätung. Einen Zug hätten wir wohl nicht mehr erwischt; wir hatten Glück, da ein Pärchen, welches auch auf dem Fest war und aus unserer Heimatstadt kommt im selben Flieger saß uns noch zwei Plätze im Auto Cabrio frei hatte. 🙂
Alles in allem war der Urlaub schön, anstrengend, teuer und feucht fröhlich- also genau, wie ich es mag 😎

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